Bianca Phos

Portraitfoto Bianca Pospischek
© Bianca Pospischek

Bianca Phos arbeitet interdisziplinär und medienübergreifend, mit einem Schwerpunkt auf Skulptur und Zeichnung. In ihrer Praxis untersucht sie soziosomatische Beziehungen und wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Menschen, materiellen Formen, Maschinen und anderen organischen Körpern. Dabei hinterfragt sie traditionelle Vorstellungen von Subjektivität und begreift Körper als relationale, voneinander abhängige und sich mitentwickelnde Systeme.

Während ihres zweimonatigen Aufenthalts an der Nida Art Colony setzte Phos ihre Arbeit an Zeichnungen und Kaltnadelradierungen fort. Die abstrahierten, aus Fragmenten zusammengesetzten Körperformationen beschäftigen sich mit Fragen körperlicher Identität und deren Wechselwirkungen mit Gesellschaft, Umwelt und Technologie. Zwischen Kampf und Care erscheinen sie als poröse, durchlässige Gefüge. Eine größere Auswahl dieser Arbeiten wurde als Rauminstallation „On bodies, burrs and feathery edges“ an der Nida Art Colony gezeigt.

Inspiriert von der ungewöhnlichen Landschaft Nidas und der unmittelbaren Präsenz von Sand untersuchte Phos Sand und Silikate hinsichtlich ihrer materiellen Eigenschaften, technologischen Funktionen und globalen Verflechtungen. Diese Auseinandersetzung floss in neue skulpturale Arbeiten ein, darunter die Werkgruppe „Capsule Stations“. Sand erscheint dabei als geologisches Material, industrieller Rohstoff und Grundlage zahlreicher technologischer Prozesse.

Austauschinstitution: NAC Nida Art Colony, Litauen
Aufenthalt: 01.08.2024-30.09.2024  

Mehr zur Künstlerin
    • Da JavaScript dekativiert ist, werden einige Inhalte nicht geladen.
    • Da dein Browser nicht supportet wird, werden einige Inhalte nicht geladen.
    • Auf Grund von zu geringer Bandbreite werden einige Inhalte nicht geladen.
    • Auf Grund von zu schwacher Hardware werden einige Inhalte nicht geladen.