Skulptural
Was sind die Unterschiede zwischen Skulptur, Plastik und Assemblage und wie entfalten sie ihre räumliche Wirkung? Mit vielfältigen Materialien loten die Schüler:innen die Möglichkeiten plastischen Gestaltens aus.
Mit Ton, Gips und Draht modellieren die Kinder und Jugendlichen Figuren und erkunden durch Hinzufügen, Glätten und Verdichten die Beschaffenheit und den Formenreichtum dieser Materialien. Sie experimentieren mit dem Wechselspiel zwischen Figuration und Abstraktion und erfahren die Möglichkeiten des prozesshaften Arbeitens mit offenem Ergebnis.
Vorstellungsvermögen, Planung und die Kunst des Wegnehmens sind bei der Anfertigung von Skulpturen gefragt. Mit verschiedenen Werkzeugen fertigen die Jugendlichen Schritt für Schritt fantasievolle Figuren aus Schaumstoffblöcken: Was bleibt, was wird entfernt, und wie entwickelt sich die Form im Entstehungsprozess? Die Jugendlichen lernen, Entscheidungen zu treffen, Zwischenschritte zu reflektieren und den Arbeitsprozess bewusst zu steuern.
In der Assemblage werden Alltagsgegenstände und Fundstücke zu neuen räumlichen Zusammenhängen kombiniert. Durch Schichten, Kleben, Stapeln, Stecken und Verbinden entstehen vielteilige Gebilde, in denen Materialien, Funktionen und Bedeutungen neu verhandelt werden. Experimentelles Denken und ein reflexiver Umgang mit Konsum- und Alltagskultur werden gefördert.
Empfohlen: 4-19 Jahre
Dauer inkl. Führung: 120 Min.
#plastisches Gestalten, #räumliches Vorstellungsvermögen, #Skulptur
Das Modul wird mit einer Kurzführung des Vermittlungsprogramms kombiniert. Hierbei kann flexibel die Führung gewählt werden, die für die Gruppe am besten geeignet ist. So wird sichergestellt, dass das Erlebnis optimal auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder abgestimmt ist.