Herausforderung Skulptur?
Wie sieht eine Skulptur aus? Aus welchem Material besteht sie? Und muss sie überhaupt schön oder perfekt sein?
Die monumentalen Arbeiten der britischen Künstlerin Phyllida Barlow stellen vertraute Vorstellungen von Bildhauerei auf den Kopf. Schroffe Formen, einfache Baumaterialien und überraschende Dimensionen laden dazu ein, genauer hinzusehen und neue Perspektiven einzunehmen.
Gemeinsam erkunden die Schüler:innen die Ausstellung und entdecken, wie sich Barlows Werke in die Geschichte der Skulptur einordnen. Dabei wird deutlich, wie Künstler:innen traditionelle Regeln hinterfragt und die Möglichkeiten von Form, Material und Raum immer wieder erweitert haben. Im Gespräch setzen sich die Jugendlichen mit zentralen Fragen auseinander: Was macht eine Skulptur aus? Wie beeinflussen Material, Größe und Standort unsere Wahrnehmung? Und warum können gerade rohe, unfertige oder ungewöhnliche Formen faszinieren?
Bei der 90-minütigen Führung werden die Jugendlichen im Atelier selbst kreativ: Inspiriert von ihren Beobachtungen schaffen sie eigene zwei- und dreidimensionale Kunstwerke aus Papier und Farbe. Dabei setzen sie sich gestalterisch mit Form, Material und Raum auseinander und gewinnen einen praktischen Zugang zu den zentralen Themen der Kunst von Phyllida Barlow.
Empfohlen: 10-19 Jahre
Führung 60 Min. oder 90 Min. mit Kreativteil
Kombinierbar mit einem Workshopmodul eigener Wahl, etwa Skulptural
#FemaleArtist #Bildhauerei #Raumerlebnis #Experimentierfreudigkeit
Mehr zur Ausstellung: Phyllida Barlow (21.11.2026 – 29.03.2027) in der Kunsthalle Krems
Phyllida Barlow (1944–2023) zählt zu den markantesten Bildhauerinnen der Gegenwartskunst. Ihre kraftvollen, raumgreifenden Installationen erregen international Aufmerksamkeit. Mit der Ausstellung in der Kunsthalle Krems wird Barlows Œuvre erstmals in Österreich in einer musealen Retrospektive präsentiert. Die Schau vereint großformatige Installationen, Einzelskulpturen und Modelle mit Gemälden und Arbeiten auf Papier.