BEING A FEMALE ARTIST
Als Frau in der Kunstwelt erfolgreich sein? Mit welchen Vorurteilen und Hindernissen waren und sind Künstler:innen konfrontiert? Warum waren lange Zeit vor allem männliche Künstler in Museen und der Geschichtsschreibung vertreten? Am Beispiel von mehreren Künstlerinnen beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Frage, welche Hürden Frauen bzw. FLINTA-Personen überwinden mussten. Und wie gelang es Frauen, sich in der Kunstwelt durchzusetzen?
In der Führung analysieren die Schüler:innen ausgewählte Kunstwerke und diskutieren die Fragen: Wie sichtbar sind Künstlerinnen heute? Wie hat sich der Blick auf Frauen in der Kunst verändert? Wer schreibt Geschichte und bestimmt über Bedeutsamkeit?
Dieses Programm stärkt die kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen in Kunst und Gesellschaft und bietet Anknüpfungspunkte für den Unterricht in Kunst und Gestaltung, Ethik, Geschichte und Politischer Bildung.
Empfohlen: 12 – 19 Jahre
Führung 90 Min.
#Feminismus #FemaleArtists #FLINTA #Gender
Die Führung knüpft an wechselnde Ausstellungen der Kunstmeile Krems an. Sie rückt verschiedene künstlerische Positionen in den Mittelpunkt und zeigt, wie Künstler:innen über Jahrzehnte hinweg ihren Platz in einer von Männern dominierten Kunstwelt behaupteten. Dabei wird deutlich, dass ihr Weg häufig von Widerstand, aber ebenso von Kreativität und Beharrlichkeit geprägt war.
Im Jahr 2026 findet die Führung in der Landesgalerie Niederösterreich statt – mit Bezug auf die Künstler:innen Inge Dick (ab 14.03.2026), Fanny Harlfinger‑Zakucka (ab 11.04.2026), Parastou Forouhar und Greta Schödl (ab 23.05.2026).