Lars Jonsson
Lars Jonsson arbeitet mit Gedanken, Ideen und losen Wortspielen über Strukturen, die mit Identität, Männlichkeit, Beziehungen und Nostalgie verbunden sind. In diesem Prozess taucht Humor oft als ein Stepptanz zwischen Ironie und Aufrichtigkeit auf oder als Ausgangspunkt dafür, wie etwas interpretiert, eingeordnet und in Sinn oder Unsinn umgearbeitet werden kann – in den kleinen Öffnungen des Alltags, die fast bis zur Ziellinie und ganz hinein ins Spielfeld gehen, bevor sie vom Linienrichter abgewunken werden oder die Uhr 12:00 schlägt und Mittagspause ist. Aber manchmal stockt die Denkaktivität, und Lars Jonssons Aufgabe im VAR-Raum (Studio) ist es dann, diese „Gedanken“ mit Süßigkeiten anzulocken, vorzugsweise in etwas Konkretes, um etwas für das Portfolio vorzeigen zu können oder einfach etwas zu sagen, wenn jemand fragt: „Was hast du heute gemacht?“. Meistens bleiben diese Gedanken jedoch in der Umkleidekabine (iPhone-Notizen). Lars Jonsson ist eine faule Person mit Good-Girl-Syndrom, sodass sie manchmal tatsächlich in eine Handlung münden – nicht selten wird es eine Performance und/oder Installation, vorzugsweise mit Objekten und/oder Ton/Video, weil Lars Jonsson mit dem Daumen mitten auf der Stirn geboren wurde.
Nationalität: Schweden
Aufenthalt: Session 1 (12.01.-15.02.2026)