Forschung & Projekte

Scan2VR

Kunstvermittlung Kunstmeile Krems und eVRyLab - IMC FH Krems

Erforschung und Entwicklung innovativer Kunstvermittlungstools im Bereich Virtual Reality

Projektdauer: Oktober 2018 – Dezember 2020

Das Forschungsprojekt Scan2VR hat die Erforschung und Entwicklung sinnvoller VR Technologien im Museum als Ziel. Die Kooperation der Kunstmeile Krems mit der IMC FH Krems knüpft an die Idee des Hauses der Digitalisierung mit digitaler Vernetzung an.

Im ersten Schritt des Projektes wurden Ausstellungsräume der Kunstmeile Krems mit 3D-Laserscannern erfasst. Scans von Kunstwerken werden mit Hilfe von automatisierten Algorithmen in die virtuelle Realität transformiert und mittels VR-Brille visualisiert. Über das Omni-Deck auf FH Krems können sich die User/innen in den gescannten Museumsräumen – stehend, laufend oder schleichend – eigenständig umsehen und die virtuellen Ausstellungsräume mit einer Auswahl an Kunstwerken füllen. Der User wird damit selbst zum/zur Kurator/in.

Langfristig soll auch die Nutzung unabhängig vom Omni-Deck des IMC Krems möglich sein: mit 3D Stationen im Museum. Ziel ist, dass die User/innen im virtuellen Raum selbst Ausstellungen kuratieren und einrichten und somit neue Kunst- und Museumserfahrungen machen.

 

Zielgruppen

Das Projekt ist ein innovatives Forschungsprojekt, das eine breite mediale Resonanz findet. Zielgruppen sind die wissenschaftliche Community im VR Bereich und im Museumsfeld. Andererseits wird die Anwendung für Endkunden adaptiert, um diesen neue virtuelle Museumserlebnisse und vertiefte Interaktionen mit Kunstwerken zu ermöglichen.

 

Das eVRyLab

Mit dem 2019 gegründeten eVRyLab ist es der IMC FH Krems gelungen, ein Highlight im Bereich der Bewegung im virtuellen Raum zu schaffen und damit Vorreiter in Sachen Digitalisierung in Niederösterreich zu werden. Das eVRyLab wird aktuell in erster Linie für das Projekt Scan2VR, aber auch für Projekte von Studierenden und für Schulklassen genutzt; Kinder und Jugendliche werden so an das Thema Virtual Reality herangeführt. Eines der Highlights: das OmniDeck – ein in Österreich einmaliges, rundes „Laufband“ zur physischen Bewegung im virtuellen Raum.

 

Projektpartner: eVRyLab - IMC FH Krems, Department of Business

Leitung: Prof. (FH) Mag. Michael Reiner, Department of Business, IMC Krems

Das Projekt wird durch das Land NÖ Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie gefördert.

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#eXperimentalmuseum

Kunstmeile Krems Kunstvermittlung und FH St. Pölten / Digital Design - Experimentelle Medien

Entwicklung innovativer Konzepte zur Kunstvermittlung und Kommunikation im Museum mit digitalen Technologien

Projektdauer: Oktober 2019 – Oktober 2020

Im Zuge des Projektes #eXperimentalmuseum werden an der FH St. Pölten von Studierenden am Department Medien und Digitale Technologien (Masterstudiengang Digital Design / Masterklasse Experimentelle Medien, Bachelor Studiengang Medientechnik / EPS Projektsemester Experimentelle Medien) in Zusammenarbeit mit der Kunstmeile Krems Projektarbeiten zur Landesgalerie Niederösterreich mit dem Schwerpunkt Experimentelle Medien für die Anwendung Kunstvermittlung und Kommunikation durchgeführt. Die Projektarbeiten umfassen Installation, Video, Sound, VR/AR/XR, Performance, Fotografie, Interaktion & Experimente.

Der Einsatz der entstandenen Projekte kann je nach Format im analogen und digitalen Museumsraum erfolgen: in Vermittlungsformaten mit Schulen und Gruppen; individuell durch die Museumsbesucher/innen auf Website / Social Media oder im Museum; bei Events und Veranstaltungen der Kunstmeile Krems onsite und offsite. Diplom- und Masterprojekte an der FH Krems in Fortsetzung zum Projekt sind möglich.

Transformationsprozesse

In seinen konkreten Ausarbeitungen geht das Projekt zwei primären Fragen nach: Was ist ein Museum für mich? Was macht ein Museum mit mir? Ein Museumsbesuch setzt bei den Menschen – im angestrebten Idealfall – einen Transformationsprozess in Gang. Die Ausstellungen und darin erzählten Geschichten sollen Rückschlüsse auf die eigene Person, den Bezug zur und die Verortung in der Welt geben. Das ist eines der zentralen Ziele, welches die Landesgalerie Niederösterreich mit ihrer lebensnahen Programmierung verfolgt. Diesen Transformationsprozess der Besuchenden will #experimentalmuseum in verschiedenen Stationen im Museum sichtbar und erfahrbar machen.

Projektion, Morphologium, Gehörgang, Reflexion, Output

Die Projektarbeiten der Studierenden lassen sich in die Bereiche Projektion, Morphologium, Gehörgang, Reflexion und Output untergliedern. Projektion bezieht sich auf den ersten Eindruck des Museums über die Fassade des Gebäudes. Wie verändert sich die Wirkung des Museums, wenn wir in die Fassade(nprojektion) eingreifen? Ein Gedankenexperiment, das mittels audio-reaktiven Visuals real werden kann.

Im Morphologium verändern wir uns – bzw. unser digitaler Gesichtsscan – mit dem Museumraum. Mensch und Museum werden eins – auch bildlich.

Das Museum als auditiver Raum steht im Gehörgang im Fokus. Wie klingt das Museum? Wie verändert ein neuer Rhythmus vormals stille Museumsräume wie das Stiegenhaus? Ein eher unbewusster Ort der Begegnung.

Bei der Reflexion spiegeln wir uns selbst im Museum. Bei der abschließenden Observation leitet das Experiment unseren Blick nach innen.

Projektteam

Studierende: Catherine Spet, Dominik Igel, Franziska Hinteregger, Georg Bohac, Inge Rudnicki, Jakob Suess, Janine Scheer, Karl Schauer-Dejo, Kerstin Schwarz, Klaudia Petrova, Markus Kohlhofer, Melinda Major, Rebekka Grüner und Zoe Gendron

Lehrende FH St. Pölten: Eva Fischer, Christian Munk, Thomas Wagensommerer, Markus Wintersberger

 

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MonA - Museopedagogy and Augmented reality

November 2019 – November 2021

MonA - Museopedagogy and Augmented reality ist ein internationales Forschungsprojekt zu digitalen Anwendungen in der Kunstvermittlung. Projektziel ist das Zusammenwachsen von Kultur- und Bildungseinrichtungen durch den Einsatz moderner Technologie.

Die Projektpartner umfassen neun Museen und (universitäre) Forschungszentren aus Europa. Im Fokus steht die gemeinsame Entwicklung integrativer digitaler Vermittlungstools im Museum (onsite und online) für die Zielgruppe Schule. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Augmented und Mixed Reality Anwendungen. Lokale Partnerschulen unterstützen die Produktentwicklung durch regelmäßiges Feedback aus der Zielgruppe.

Das Projekt verbindet Grundlagenforschung mit der Entwicklung digitaler Vermittlungstools. Aufbauend auf dem aktuellen Forschungsstand und Best-Practice Beispielen aus der Praxis wird ein Leitfaden zur Museumspädagogik mit dem Einsatz moderner Technologie verfasst. Als praktische Anwendungen in der Vermittlung werden drei Produkte entwickelt: eine virtuelle Tour, ein Spiel und eine App.

 

Das Projekt wird im Rahmen von Erasmus+ von der Europäischen Union gefördert.

Projektpartner

AKETH-DCT (GR)

Music School of Trikala (GR)

European Grants International Academy Srl Egina, (IT)

Associazione Culturale Palazzo Lucarini (IT)

Liceo Classico Federico Frezzi - Beata Angela (IT)

IMC University of Applied Sciences Krems (AT)

Kunstmeile Krems Betriebs GmbH (AT)

Stichting Hogeschool Van Amsterdam (NL)

Stichting Nationaal Centrum voor Wetenschap en Technologie / NEMO museum (NL)

 

Partnerschulen in Krems

BG und BRG Piaristengasse

BORG Krems

BRG Krems Ringstraße 33

HLM HLW Krems

 

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#MyMuseum

Meine Landesgalerie Niederösterreich

Wie stellen sich die Niederösterreich/innen ihre neue Landesgalerie vor? Welche Wünsche und Erwartungen haben sie an ihr neues Museum?

Projektlaufzeit: Oktober 2018 – Mai 2019

Das Partizipationsprojekt #MyMuseum wurde zur Eröffnung der Landesgalerie Niederösterreich im Mai 2019 realisiert. #MyMuseum stellte die Menschen in Niederösterreich in den Mittelpunkt und fragte nach ihren Wünschen und Erwartungen an ihre neue Landesgalerie. Ein Modell des Museums stand den Teilnehmenden zum Ausdruck ihrer Ideen zu Verfügung: der Bernhard, ein DIY-Modell des Museums aus Karton (ca. 30 x 30 x 30 cm), benannt nach Bernhard Marte von Marte.Marte, dem Architektenduo der Landesgalerie Niederösterreich. Eine Auswahl der individuell gestalteten Modelle wurde im Rahmen der Architektureröffnung der Landesgalerie Niederösterreich am 03. März 2019, in einer Publikation und einer online Galerie präsentiert.

Hauptanliegen von #MyMuseum – Meine Landesgalerie Niederösterreich war, den Austausch und die Zusammenarbeit der Institution mit lokalen Communities zu fördern und zu unterstreichen, dass die Landesgalerie Niederösterreich ein Raum für alle Menschen und ihre Ideen sein wird. Das Partizipationsprojekt sprach alle Menschen in Niederösterreich an. Ein besonderer Fokus wurde auf die Zusammenarbeit mit Schulklassen gelegt. Neben Partner/innen der Landesgalerie Niederösterreich wurden auch deren Stakeholder sowie Multiplikator/innen und Leihgeber/innen involviert. Jede/r war eingeladen, ein eigenes Museum – einen Bernhard – zu gestalten. Die Bernhards waren dabei weit mehr als ein Trägermedium für die Ideen der Teilnehmer/innen. Sie halfen, die zukünftigen Interaktionspartner/innen der Landesgalerie Niederösterreich kennenzulernen und langfristige zweiseitige Beziehungen zu ihnen zu initiieren.

Die Teilnehmenden wurden aufgefordert, ihre Idee und Wünsche für das neue Museum zu verschriftlichen. Die Ergebnisse wurden gesammelt, ausgewertet und evaluiert, um sie langfristig in zukünftige Planungen einfließen zu lassen. Zentrale Leitlinie für das gesamte Projekt war, nicht nur hinauszugehen zu den Menschen und mit ihnen zu interagieren, sondern die Ergebnisse des gemeinsamen Prozesses wieder in die Institution zurückzuspielen.

 

Resonanz

Teilnehmer/innen: 2243

Gestaltete Bernhards: 370

 

Veranstaltungen

  • Schultour 26.-30.11.2018
  • Ausstellungseröffnung My Museum: 03.03.2019, 11 Uhr
  • Ausstellung: 03.-24.03.2019

 

Präsentation #MyMuseum – Meine Landesgalerie Niederösterreich

  • Jahrestagung Dt. Museumsbund, Mai 2019, Dresden
  • Communicating the Arts, Juni 2019, Copenhagen

Mein Besuch

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Voraussichtliche Besuchszeit

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